Banner
     
Therapie

Ergotherapie

 
  Allgemein  
  Geriatrie  
  Handtherapie  
  Neurologie  
  Orthopädie  
  Pädiatrie  
  Rheumatologie  
  Schienenbau  

 

Ergotherapie im Schienenbau

Die Schienen-/ Orthesenherstellung begann historisch gesehen schon sehr früh.

Erste Aufzeichnungen sind bereits im 15.Jahrhundert zu finden und zeigen bereits eine erstaunliche Funktionalität im Hinblick auf Körperstützgeräte.
Auch Quengelschienen im engeren Sinne fanden ihre Verwendung. Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Materialien von Holz, Leder, Binden und anderen immobilisierenden Materialien hin zu niedrigtermoplastischen Materialien, die der Hilfsmittelversorgung durch Ergotherapeuten sehr hilfreich waren.

Im Gegensatz zur Versorgung in der Orthopädietechnik, die sich eher auf die klassische Methode mittels Gipsabdruck und Hochtemperaturmaterial- Anformung über Fertigstellung in einigen Tagen konzentriert, eröffnet die weniger zeitintensive Methode mit Niedrigtemperaturmaterialien eine neue Möglichkeit in der Hilfsmittelerstellung durch den Therapeuten.

Dies wurde insbesondere in der Weiterentwicklung der medizinisch- chirurgischen Techniken immer sinnvoller und notwendiger, um eine Adaptation an therapeutische Maßnahmen zu bewirken.
Dadurch ist es möglich übungsstabile Schienen anzufertigen, die eine frühzeitige Mobilisation gewährleisten (zum Beispiel bei Frakturen, genähte Beug-/ Streckesehen usw.).

In der Rheumatologie unterstützen spezielle Orthesen und Schienen den Klienten bei der Verrichtung alltäglicher Dinge, seinem Beruf und reduzieren im Besten Falle die Gefahr größerer Deformitäten der Gelenke.

In folgenden Bereichen findet der Schienenbau seine Berechtigung:

  • Orthopädie
  • Rheumatologie
  • Handchirurgie / Traumatologie
  • Neurologie
  • Pädiatrie

Ziele des Schienenbaus:

  • Vorbeugung von Deformitäten
  • Kontrakturprophylaxe verursacht durch Krankheit oder Trauma
  • stabilisierend
  • immobilisierend
  • lagernd
  • korrigierend
  • hebelnd